18.02.2008
Altenburg zeigt seine Stärken
Broschüre und Webseite zu Areal „Altenburg.Nordost“ erschienen
Erfurt – Ein „Trumpf“ des Wirtschaftsstandortes Altenburg liegt jetzt neu auf dem Tisch – noch besser platziert, für alle sichtbar: Für das Gewerbegebiet „Altenburg.Nordost“ haben LEG und Stadt Altenburg eine Standortbroschüre und einen Internetauftritt entwickelt. „Mit der guten Verkehrsanbindung über Autobahnen und den Flugplatz sowie durch seine Lage zwischen den Ballungszentren Jena, Chemnitz und Leipzig bietet das Gewerbegebiet Altenburg.Nordost beste Bedingungen für Investoren“, sagt Andreas Krey, Sprecher der LEG-Geschäftsführung. „Mit den neuen Kommunikationsmedien möchten wir Unternehmen eine Investition an diesem Ort schmackhaft machen.“

Zwölf Seiten umfasst die Broschüre mit dem Titel „Investieren in die Zukunft“. Sie stellt das Gewerbegebiet vor, präsentiert Karten und Fotos vom Areal, hält Zahlen zur Verkehrsanbindung, zur Belegung und zu Fördermöglichkeiten vor. Ein modernes, frisches Layout mit klarem Farbkonzept, großformatigen Fotos und einer ansprechenden Einbindung der Texte in die Gestaltung weckt beim Leser Neugier und Interesse.

Den gleichen Gestaltungslinien folgt der Internetauftritt, der kürzlich „online“ ging: Übersichtliche Seiten informieren den Nutzer über Infrastruktur, Lage, Investorenservice und nicht zuletzt über die Vorzüge der Region Altenburg. „Die Broschüre verteilen wir auf Messen und Veranstaltungen, und wir versenden sie an interessierte Unternehmer“, erläutert Tino Scharschmidt, Leiter der Wirtschaftsförderung Altenburg. „Parallel machen wir die Internet-Adresse bekannt, so dass Investoren im In- und Ausland die Vorzüge des Gewerbegebietes kennen lernen können.“

Das Gewerbegebiet Altenburg.Nordost ist ein ehemals militärisch genutztes Gebiet am Stadtrand von Altenburg. Die Gesamtfläche beträgt 36 Hektar; das Areal ist aufgeteilt in drei Gebiete (Altenburg.Nordost I, II und III). Die LEG hat alle drei Flächen als Geschäftsbesorgerin für den Freistaat erschlossen und vermarktet sie in enger Kooperation mit der Stadt Altenburg. Während in Altenburg.Nordost I und II bereits Unternehmen aus den Bereichen Metallbau, Abfallentsorgungstechnik, Logistik und Ernährung ansässig sind, bietet das Teilareal III noch größere freie Flächenpotentiale.

Der neue Internetauftritt ist erreichbar unter www.altenburg-nordost.de.

Die Broschüre kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: Download Broschüre

Altenburg, 11.01.2008
Gewerbegebiet Altenburg Nord-Ost
Autozulieferer baut Produktionshalle
Die Fräger-Antriebstechnik GmbH plant eine weitere Millioneninvestition im Gewerbegebiet Altenburg Nord-Ost I. Der renommierte Automobilzulieferer, der an der Leipziger Straße unter anderem Getriebegehäuse, Zahnräder und Antriebs- sowie Triebwellen herstellt, will einen weiteren Hallenkomplex errichten, um seine Produktionskapazitäten am Standort Altenburg zu verdoppeln. In der Vorwoche stellte das Unternehmen den entsprechenden Bauantrag, bauvorbereitende Maßnahmen beginnen in diesen Tagen. Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf begrüßt diese Entwicklung und geht von einem Baubeginn im Frühjahr dieses Jahres aus.

Die nun geplante Halle, die einen weiteren modernen Maschinenpark beherbergen wird, soll unmittelbar an das bestehende Gebäude angrenzen. Insgesamt sollen rund 15 Millionen Euro investiert werden. Die Thüringer Aufbaubank, Förderbank des Freistaats, hat zugesagt, das Projekt zu unterstützen. In der neuen Halle entstehen mindestens 50 zusätzliche Arbeitsplätze. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen rund 110 Männer und Frauen am Standort Altenburg und damit doppelt so viele wie bei der Errichtung des Produktionsstandorts in der Leipziger Straße zugesichert.

Die Stadt beginnt in diesen Tagen damit, das Grundstück in einen baufähigen Zustand zu versetzen. Aus diesem Grund werden 48 Bäume, größtenteils Pappeln, von Mitarbeitern der Stadt gefällt. Darüberhinaus ist eine Firma von der Stadt damit beauftragt worden, die so genannten Stubben, also die Baumstümpfe, zu ziehen. Dem aktuellen Zeitplan zufolge wird das bis Mitte Februar geschafft sein. Das Holz der gefällten Bäume wird an Selbstabholer abgegeben. (Interessierte melden sich bitte telefonisch unter 0151/16259858 bei Stadtförster Ralf Thalheim.)
Oberbürgermeister Wolf sieht in der Millioneninvestition eine Bestätigung der Infrastrukturpolitik der Stadt. Altenburg entwickele sich zu einem bedeutenden Standort der Automobilzulieferindustrie in Mitteldeutschland. „Wir müssen nun gemeinsam mit der Antriebstechnik Altenburg, der Bundesagentur für Arbeit und Ausbildungseinrichtungen Anstrengungen unternehmen, um den wachsenden Fachkräftebedarf zu decken“, so das Stadtoberhaupt.

Perspektivisch will die Stadt das Gewerbegebiet Altenburg Nord-Ost I durch den Bau eines Parkplatzes noch attraktiver machen. Um das Vorhaben noch in diesem Jahr verwirklichen zu können, sollen die dafür erforderlichen Mittel in den aktuellen Haushalt eingestellt werden, über den der Stadtrat zu befinden hat. Die Stellplätze sollen dann an die nutzenden Firmen vermietet werden. Eine erste Interessenbekundung liegt bereits vor.

Altenburg, 01.10.2007
Vorlesungsbeginn Studium Plus
Motivierende Worte für die Erstsemester
Im Beisein von Thüringens Kultusminister Professor Jens Goebel fand am Montag dieser Woche die feierliche Semestereröffnung des innovativen Studiengangs Studium Plus statt. Im prächtigen Bachsaal des Altenburger Schlosses begrüßte Oberbürgermeister Michael Wolf zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie hochrangige Repräsentanten der Fachhochschule Jena - und natürlich die Studenten. Und was die Erstsemester in der Veranstaltung von verschiedenen Rednern zu hören bekamen, dürfte sie - neben dem festlichen Rahmen - zusätzlich motiviert haben.

Zunächst erinnerte der Oberbürgermeister an die "vielen Hürden", die auf dem Weg zum Studium Plus in Altenburg genommen werden mussten. Er sagte: "Der Erfolg hat viele Väter" und dankte allen Partnern. Das Stadtoberhaupt bekräftigte das Ziel, das Studium Plus dauerhaft in Altenburg zu etablieren. Der Kultusminister sieht für die angehenden Wirtschaftsingenieure gute berufliche Perspektiven. Das praxisorientierte, sechssemestrige Bachelor-Studium passe in die Thüringer Bildungslandschaft und trage dazu bei, den wachsenden Fachkräftebedarf der regionalen Wirtschaft zu befriedigen, so Professor Goebel im Bachsaal.

Nach den Worten der Rektorin der Fachhochschule Jena, Prof. Dr. Gabriele Beibst, ist die "enge Verzahnung von Theorie und Praxis" charakteristisch für das Studium Plus. "Die Absolventen können sofort nach der Ausbildung Schlüsselaufgaben im Betrieb übernehmen", so die Rektorin.
Dr. Nikolaus Dorsch, Vorsitzender des Vereins "Kompetenzzentrum Studium Plus Altenburger Land", sagte, "eine Mannschaftsleistung" habe dafür gesorgt, dass Altenburg zum Studienort eines staatlichen Hochschulstudiums geworden ist. An die angehenden Wirtschaftsingenieure gewandt fügt er hinzu: "Sorgen Sie dafür, dass studentisches Leben in die Stadt einzieht." Zum ersten Studium-Plus-Jahrgang in Altenburg gehören 22 Studenten, die den praktischen Teil ihrer Ausbildung in 21 Betrieben absolvieren.
Gez. Bettels

Altenburg, 29.08.2007
Gewerbegebiet Rasephaser Straße eingeweiht
Standort mit Gleisanschluss
Am traditionsreichen Gewerbestandort Rasephaser Straße sind die Weichen für eine gedeihliche Entwicklung gestellt. In dieser Woche wurden die Arbeiten zur Wiederbelebung des etwa 3,3 Hektar großen Areals offiziell abgeschlossen. In die Erschließung flossen insgesamt rund 1,5 Millionen Euro, davon sind 1,2 Millionen Euro Zuwendungen des Freistaats Thüringen. Nach der feierlichen Einweihung, die Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf am Mittwoch im Beisein zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft und Politik vornahm, verfügt die Stadt nun über ein modernes Gewerbegebiet mit Gleisanschluss.

Bis zur Einweihung des aufwändig sanierten und modernisierten Standorts war es ein weiter Weg, auf dem so mancher Stolperstein beiseite geräumt werden musste. Die Millionen-Investition umfasst unter anderem Ausgaben für Grunderwerb, Gebäudeabriss, Energieversorgung und Straßenbau. Baubeginn war im August 2006. Zunächst wurden die verwaisten Gebäude und Anlagen, Überbleibsel der ehemaligen Fischfabrik, abgerissen. Des Weiteren wurde in diesem Jahr die etwa 200 Meter lange Erschließungsstraße fertiggestellt. Im Zuge dieser Maßnahme wurden sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt, sodass die Unternehmen nun auf zeitgemäße Weise mit Wasser, Strom und Gas versorgt werden.

Im Ergebnis der skizzierten Arbeiten verfügt die Stadt nun über ein weiteres Gewerbegebiet, das Unternehmen günstige Produktionsbedingungen bietet. Der intakte Gleisanschluss stellt für schienenaffine Betriebe einen zusätzlichen Pluspunkt dar. So profitierte unter anderem die Waggonbau Altenburg GmbH von der umfangreichen Investitionstätigkeit, der Betrieb hat nun eine klare Zukunftsperspektive.

Die Vermarktung der Flächen im Gewerbegebiet Rasephaser Straße verlief erfolgreich und konnte bereits abgeschlossen werden. Ansiedlungswilligen Unternehmen kann die Wirtschaftsförderung der Stadt andernorts attraktive Standorte anbieten. In den Gewerbegebieten Nord-Ost I, II und III und am Weißen Berg stehen weitere Areale zur Verfügung.

Altenburg, 05.07.2007
Studium Plus startete
Studenten erwerben erste Kenntnisse im Betrieb
Sie sind da! Die ersten 18 Bewerber um einen Platz im neuen Studium Plus haben in diesen Tagen ihre Tätigkeit in ihrem jeweiligen Betrieb in Altenburg beziehungsweise dem Altenburger Land aufgenommen. Mit dem sogenannten Vorpraktikum hat das Studium Plus Anfang dieses Monats nun regulär begonnen. Zuvor hatte Thüringens Kultusministerium den Bachelor-Studiengang der Fachhochschule Jena mit Schreiben vom 25. Juni offiziell und rechtzeitig genehmigt.
Das Studium Plus ist ein innovatives Angebot der Fachhochschule Jena im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (die Pressestelle berichtete). Den Studenten werden neben umfangreichen Basiskenntnissen in Betriebswirtschaft und ingenieurwissenschaftlichen Fächern noch spezielle Inhalte der Vertiefungsrichtung "Produktion" vermittelt. Das besagte Vorpraktikum, mit dem das Studium jetzt begonnen hat, dauert zwölf Wochen. Das eigentliche Studium nehmen die angehenden Wirtschaftsingenieure dann offiziell am 1. Oktober auf.

Das Gros der ersten Studentengeneration kommt aus dem Altenburger Land. Der praxisorientierte Bachelor-Studiengang zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Studierenden einen erheblichen Teil des Studiums im Betrieb absolvieren und gleichzeitig an der Fachhochschule immatrikuliert sind und die damit verbundenen Vorteile in Anspruch nehmen können. Zahlreiche Unternehmen der Region machen beim Studium Plus mit. Die Vorteile für die Firmen liegen auf der Hand: Sie können Fach- und Führungskräfte mit ausbilden, die nach Ende des dreijährigen Studiums sofort Schlüsselaufgaben übernehmen können. Die Studierenden wiederum können ihr erworbenes Wissen sofort in der Praxis testen. Die Studenten haben mit ihrem Betrieb einen Vertrag abgeschlossen und erhalten - unabhängig vom Einkommen der Eltern - eine Ausbildungsvergütung.

Die aktuelle Entwicklung am Arbeitsmarkt - in vielen Branchen werden Fachkräfte gesucht - gibt den Firmen, die sich am Studium Plus beteiligen, recht. Angesichts des erfreulichen konjunkturellen Aufschwungs stehen die Chancen gut, im Wintersemester 2008 weitere Studenten in der Skatstadt begrüßen zu können.

Altenburg, 04.06.2007
Gewerbegebiet Rasephaser Straße
Bauarbeiten in der Schlussphase
Die verkehrstechnische Erschließung des Gewerbegebietes Rasephaser Straße kommt zügig voran. Der Bau der etwa 190 Meter langen Straße befindet sich in der Schlussphase. Das alte Pflaster ist bereits durch Asphalt ersetzt, der Weg endet mit einem Wendehammer. Von der Investition profitiert unter anderem die Waggonbau Altenburg GmbH.

Begleitend zum Straßenbau sind sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt worden. Die Unternehmen können nun auf zeitgemäße Weise mit Wasser, Strom und Gas versorgt werden. In den nächsten Tagen wird noch der Gehweg asphaltiert. Schließlich sorgen sechs Laternen für angemessene Beleuchtung. Die Fertigstellung der Straße wird dem aktuellen Zeitplan zufolge Ende Juni geschafft sein. Die Kosten für die skizzierten Maßnahmen summieren sich voraussichtlich auf rund 335.000 Euro.

Mit dem Straßenbauprojekt ist die Erschließung dieses Gewerbegebietes weitgehend beendet. Um die Produktionsbedingungen für Unternehmen an dem Standort zu verbessern, wurden in der Vergangenheit bereits erhebliche Anstrengungen unternommen. So wurden verwaiste Gebäude und Anlagen, Überbleibsel der ehemaligen Fischfabrik, die bis 1990 produzierte, abgerissen (die Pressestelle berichtete). Insgesamt standen für die Infrastrukturmaßnahme rund 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld stammt aus einem Fördertopf der Europäischen Union.

Die Vermarktung der Flächen im Gewerbegebiet Rasephaser Straße ist abgeschlossen. Ansiedlungswilligen Unternehmen kann die Wirtschaftsförderung der Stadt gleichwohl attraktive Standorte anbieten. In den Gewerbegebieten Nord-Ost I, II und III und am Weißen Berg stehen weitere Areale zur Verfügung.

Wien, 09.05.2007
conwert erwirbt 3 Immobilien-Portfolios und 15 Einzelobjekte in Leipzig und Altenburg um rd. EUR 38,6 Mio.
+ 54 hochwertige Altbau-Immobilien mit rund 55.300 m² Gesamtnutzfläche
+ Ausbau der starken Marktstellung in ostdeutschen Städten
+ Investitions- und Internationalisierungsprogramm wird fortgesetzt

Die an der Wiener Börse notierte conwert Immobilien Invest AG hat in den ostdeutschen Städten Leipzig und Altenburg Immobilien um EUR 38,6 Mio. erworben. Damit setzt das Unternehmen ihr Investitions- und Internationalisierungsprogramm mit Schwerpunkt Deutschland konsequent fort. Bei den 54 erworbenen Immobilien handelt es sich um hochwertige, innerstädtische Altbau-Objekte mit einer Gesamtnutzfläche von rund 55.300 m².

Nur wenige Wochen nach der bisher größten Übernahme eines Wohnimmobilien- Portfolios in Deutschland durch einen österreichischen Immobilieninvestor (Wohnanlage Kirchsteigfeld in Potsdam um EUR 160 Mio.) und der erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhung setzt conwert damit einen weiteren bedeutenden Wachstumsschritt. „Mit dieser Akquisition konnten wir unsere Positionierung als Spezialist für hochwertige Wohnimmobilien-Portfolios in den boomenden ostdeutschen Städten abermals stärken und unser Immobilien- Portfolio um erstklassige Liegenschaften bereichern“, kommentiert Johann Kowar, Vorsitzender des Vorstands, den Erwerb der Immobilien.

+ Starke Entwicklung in ostdeutschen Städten
Mit der Übernahme der Immobilien-Portfolios von privaten Verkäufern kann conwert ihr Deutschland-Portfolio auf aktuell über 655 Mio. ausbauen, nach EUR 451 Mio. Ende 2006. Die Anzahl der Liegenschaften beläuft sich auf deutlich über 700 Immobilien, wobei sich die überwiegende Mehrzahl mit Berlin, Potsdam, Dresden, Leipzig und nun Altenburg in Ost-Deutschland befindet. conwert kann hier von einem attraktiven Marktumfeld profitieren, so Vorstandsmitglied Alexander Zartl: „Eine starke Wirtschaftsentwicklung, Betriebsansiedelungen und der Boom der Dienstleistungsbranche sorgen in den ostdeutschen Metropolen für Aufschwung und Bevölkerungswachstum. Der Wohnungsmarkt wurde von dieser Entwicklung teilweise überrascht, sodass ein knappes Angebot – vor allem im hochwertigen Segment – für steigende Mieten sorgt, während die Einstiegspreise für Investoren auf günstigem Niveau verharren.“
Bei Einstiegspreisen von EUR 600-800/m² bei vollständig revitalisierten Altbau-Immobilien in Top-Lagen kann conwert durchschnittliche monatliche Mieten von EUR 4,50-6,00/m² erzielen. Die Renditen liegen damit bei 7-8 % und somit deutlich über österreichischem oder westdeutschem Niveau „bei gleicher Rechtssicherheit und in erstklassigen Lagen, wo neben dem Mietertrag auch der Wert der Immobilien steigen wird“, so Alexander Zartl.

+ Top-Wohnimmobilien in Leipzig und Altenburg
Bei den nun erworbenen Objekten handelt es sich zum Großteil um Jahrhundertwendehäuser in innerstädtischen Lagen von Leipzig und Altenburg. Die Immobilien wurden in den letzten Jahren bereits vollständig revitalisiert und befinden sich in einem exzellenten Zustand. Ein Immobilien-Portfolio mit 11 Liegenschaften in Leipzig wurde im Rahmen des Joint-Ventures mit der ALT & KELBER Immobiliengruppe erworben. Dazu Johann Kowar: „Mitte März ins Leben gerufen haben wir nur sechs Wochen danach bereits die erste Transaktion erfolgreich abgeschlossen. Wir haben damit einmal mehr unsere Schlagkraft und das zukunftsweisende Konzept für den deutschen Markt unter Beweis gestellt: unsere Expertise und Finanzkraft zu exportieren und diese vor Ort mit den besten Partnern optimal umzusetzen.“ Mit 75 % plus 1 Aktie hält conwert die Mehrheit am Joint-Venture mit ALT & KELBER. Neben dem Joint-Venture-Investment wurde ein weiteres Paket mit 11 Immobilien und einer Gesamtnutzfläche von 10.221 m² erworben sowie weitere 15 Einzel-Immobilien in bevorzugten Lagen von Leipzig.
Mit der Akquisition eines Pakets mit insgesamt 17 Immobilien (16 in Altenburg, 1 in Leipzig) erfolgte zudem der Markteinstieg in Altenburg. Die ca. 38.000 Einwohner zählende ehemalige Residenzstadt liegt direkt im Einzugsbereich der Automobil- und Technologie-Standorte Jena, Leipzig, Zwickau, Dresden und Chemnitz. „Die Immobilien befinden sich zum Großteil im historischen Stadtkern von Altenburg und zeichnen sich durch hohe Vermietung und exzellente Bausubstanz aus. Da Altenburg im Zentrum einer äußerst wachstumsstarken Region liegt, stellt der Markteinstieg einen logischen Schritt in unserer ostdeutschen Expansionsstrategie dar“, erläutert Alexander Zartl.

+ Investitionsprogramm wird planmäßig umgesetzt
Ihr Investitions- und Internationalisierungsprogramm wird conwert auch in Zukunft konsequent fortsetzen. „Wir befinden uns bei zahlreichen Transaktionen bereits im Bieter- bzw. Due Diligence-Prozess. Die besten Projekte daraus werden wir sowohl in Österreich als auch in den Auslands-Märkten Deutschland, Tschechien und Ungarn umsetzen, sodass wir unser Immobilien-Portfolio wie angekündigt in den nächsten 12-18 Monaten um rund EUR 800-1.000 Mio. steigern werden können“, so Johann Kowar. Der Schwerpunkt der Akquisitionstätigkeit wird dabei im Jahr 2007 vor allem am deutschen Markt liegen.
Neben dem Erwerb neuer Liegenschaften stellt zudem das Development von im Bestand befindlichen Objekten einen weiteren Investitionsschwerpunkt der conwert dar. Allein 2007 sollen hier rund EUR 110 Mio. investiert werden.

(Quelle: Presseinformation der conwert Immobilien Invest AG)

Altenburg, 03.08.2006
Erschließung in Altenburg beendet
Die LEG hat in Altenburg das letzte von drei früheren Kasernengebieten erschlossen. Vor Ort vollzogen Andreas Krey, Sprecher der LEG-Geschäftsführung, und Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf am Donnerstag, 3. August, den feierlichen Abschluss der Maßnahmen. Indem sie symbolisch ein Band durchtrennten, gaben sie die Areale frei. „Dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Altenburg haben wir innerhalb eines Jahres unser gemeinsames Vorhaben erfolgreich abschließen können“, sagte Andreas Krey bei der Einweihung. Für Oberbürgermeister Wolf bedeutet die Freigabe der Flächen mehr Spielraum für die Wirtschaftsförderung: „Das Flächenpotential in Altenburg ist damit ausgebaut worden“, sagte er. „Auch Unternehmen mit einem vergleichsweise großen Flächenbedarf können wir jetzt ein Angebot unterbreiten.“

1,1 Millionen Euro wurden seit vergangenem Jahr in das Gebiet investiert. Davon stammte der Großteil aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe (GA), zu denen die Stadt Altenburg ihren Eigenanteil - voraussichtlich rund 250.000 Euro - beisteuerte. Die Landesentwicklungsgesellschaft führte die Maßnahmen im Auftrag der Stadt als Erschließungsträgerin durch. Sie tat dies im Rahmen ihrer allgemeinen Tätigkeit als Geschäftsbesorgerin für den Freistaat Thüringen: Seit 1992 hat sie die Aufgabe, die früher militärisch genutzten Flächen zu entwickeln und zu vermarkten.

Die LEG baute in Altenburg-Nordost III seit August 2005 eine durchgehende Erschließungsstraße. Sie legte alle erforderlichen Ver- und Entsorgungsleitungen für Strom, Gas, (Ab-)Wasser und Fernmeldedienste an. Zwei ehemalige Kasernengebäude mit umliegenden Freiflächen wurden abgebrochen beziehungsweise beräumt. Spezialisten holten verbliebene Munition aus dem Boden. In den nächsten Monaten lässt die LEG noch Bäume pflanzen und Grünanlagen errichten.

Altenburg-Nordost III ist eines von drei Teilgebieten am nordöstlichen Eingangstor Altenburgs direkt an den Bundesstraßen B 7, B 93 und B 180. Die künftige Autobahn A 72 wird in unmittelbarer Nähe des Gebietes verlaufen. Ein Bebauungsplan für das 12,5 Hektar große Gelände liegt vor. Bereits 2001/2002 war hier im Rahmen einer Strukturanpassungsmaßnahme (SAM) der gesamte Technikbereich abgebrochen worden. Die benachbarten Teilareale I und II hat die LEG schon komplett erschlossen, nahezu 10 Hektar sind hier vermarktet. Insgesamt umfassen die drei Teilareale in Altenburg-Nordost 44 Hektar.

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